Sonntag, 11. September 2016

[Buchvorstellung] Herzklopfen und kalte Füße von Frieda Lamberti



 Klappentext

An einem Tag voller Pleiten, Pech und Pannen trifft die 27-jährige Produktdesignerin Rebecca Wagner unverhofft auf den Womanizer Veit Peterson. Nach ihrem ersten Eindruck steht fest, dass sie ihn nicht ausstehen kann. Arbeitslos und völlig abgebrannt zieht Becca aus dem Schwarzwald für eine Festanstellung nach Hamburg, um erst dort zu erfahren, dass sie fortan genau für diesen Mann tätig ist. Schnell muss sie sich eingestehen, dass Veit nicht nur ein toller Chef, sondern auch ihr lang ersehnter Traummann ist. Dumm nur, dass er beabsichtigt, eine andere Frau zu heiraten. Becca bleiben nur wenige Wochen, ihn von seinen Hochzeitsabsichten abzubringen.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Montlake Romance (24. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1503944034
  • ISBN-13: 978-1503944039
 Die Autorin





Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Kurt in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert. Frieda liebt Familiengeschichten, in denen auch Frauen jenseits der magischen Vierzig vorkommen. Es folgten binnen kurzer Zeit zahlreiche Kurz- und Fortsetzungsromane.



Sonntag, 4. September 2016

Autorenvorstellung Thordis Hoyos

 


Die Autorin Thordis Hoyos ist im Jänner 1980 in Österreich geboren, wo sie in der grünen Steiermark auf einem Islandpferdehof aufgewachsen ist. Nach dem Schulabschluss versuchte sie sich an diversen Studienrichtungen wie Kunstgeschichte oder Theaterwissenschaften. Danach kam ihr noch ein Psychologiestudium in die Quere sowie die anschließende Arbeit in der psychologischen Forschung. Aber bald hat sie zu ihrer eigentlichen Leidenschaft zurückgefunden: der personifizierten Mythologie Islands – ihrer Wildheit und Ursprünglichkeit – dem Islandpferd. Und so lebt sie auch heute wieder auf einem Gestüt mit jeder Menge wilder Ponys – zusammen mit Familie und Freunden, Hunden und Katzen.

Stonebound ist der Debütroman der Autorin und Auftakt einer New Adult Fantasyreihe. Den Plot zum Buch entwickelte sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Anna-Katharina, die an der Grazer Universität studiert und nebenher in einem urigen Café jobbt. Bereits im Herbst 2012 hatte diese die Idee, gemeinsam einen Fantasyroman zu entwerfen, den die große Schwester niederschreiben sollte. 
 
Band 1 – An die Sonne gebunden - wurde dann erstmals im Dezember 2014 als eBook veröffentlicht, 2015 folgte das Taschenbuch.
Band 2 – Vom Wasser gefesselt - durchläuft derzeit das Lektorat und wird im September 2016 erscheinen.
Band 3 - Dem Blut verpflichtet - ist für den Sommer 2017 geplant.

Mehr Infos zur Entstehung des Romans und den beteiligten Personen an diesem - zuweilen doch recht verrückten - Projekt finden sich unter www.stonebound.at

Signierte Taschenbücher samt passenden Lesezeichen sind ebenfalls ganz unkompliziert über die Homepage zu beziehen oder einfach persönlich per pn oder Mail zu bestellen:
www.stonebound.at
https://www.facebook.com/Stonebound-591612797605855/?fref=ts

Auf der Homepage findet sich außerdem eine riesige Leseprobe, für all jene, die Lust haben, sich einen eingehenderen Eindruck über die Geschichte von Stonebound zu verschaffen.


Klappentext Band 1 – An die Sonne gebunden
 
VERSUCHT.
VERFÜHRT.
VERRATEN.

Kann Elba sich selbst befreien, bevor es zu spät ist?


Es ist wie ein Blitz, der einschlägt.
Seit dem Moment als Elba Tristan das erste Mal sieht, fühlt sie sich magisch angezogen von ihm.
Kein Wunder: Er ist aufregend impulsiv, einfach überirdisch sexy und gerade so zynisch, dass er unheimlich interessant wirkt.
Doch dann lernt Elba seinen unnahbaren und respekteinflößenden Freund Aris kennen und zu ihrer großen Verwirrung fühlt sie sich ihm auf eine ganz besondere Art verbunden.
Aber weshalb drängt Tristan seinen Freund dazu, eine Beziehung mit ihr zu beginnen, obwohl er anscheinend selbst Gefühle für sie hegt?
Und was hat es mit diesen mysteriösen Steinen auf sich, die sie in dem alten Anwesen ihrer Tante findet?
Als Elba auf ein furchteinflößendes Familiengeheimnis stößt, entspinnt sich ein Intrigenspiel um Liebe, Sex, Macht, Blutgier und das blanke Überleben.
Es beginnt eine abenteuerlich gefährliche Jagd, bei der niemand dem anderen vertrauen kann und
nichts ist, wie es scheint.


Autorenvorstellung Johanna Benden




Aus dem Nähkästchen geplaudert 


Moin, Johanna, wie bist du dazu gekommen, einen Fantasy-Liebesroman zu schreiben? Bist du nicht eigentlich Naturwissenschaftlerin?
Doch, ich habe Mathe und Chemie studiert und Programmiererin gelernt. Mein erster Roman war nicht geplant. Ende 2009 hatte ich die Biss-Reihe von Stephenie Meyer verschlungen und fand nichts Vergleichbares. Nach mehreren enttäuschenden Büchern dachte ich „Wenn ich solche Geschichten nicht kaufen kann, dann muss ich sie mir eben selbst ausdenken.“ Drei Monate lang gärte die Idee in meinem Kopf, dann schrieb ich einfach drauflos. Die Veröffentlichung hatte ich damals nicht vor.
Seit 2009 hat sich einiges getan.
Ja! (grinst). Das Hobby wurde zu einer Sucht. Heute gibt sowohl die drei Bände der Kiel-Reihe als auch den Auftakt der neuen Lübeck-Reihe als eBook und Taschenbuch bei Amazon und ich habe Fans überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

In drei Worten: Worum geht es in deinen Büchern?
Liebe, Magie und Drachen.
 
In unserer Welt?
Ja, in Norddeutschland. Ich habe das Setting bewusst so gewählt, dass ich mich auskenne. Der Leser soll den Eindruck haben, die Geschichte könnte tatsächlich wahr sein. Die Drachen leben in humanoider Gestalt unerkannt unter uns. Jahrhundertelang wurde unsere eigene Magie unterdrückt, so dass wir sie vergessen haben. Alles ist so, wie wir heute die Welt sehen.
Aber das bleibt nicht so.
Nein, die Magie erwacht von neuem und die Welt wird durch dunkle Mächte bedroht, so dass die Drachen mit uns Menschen zusammenarbeiten müssen.
In „Der Zauber des Phönix“ geht es um Sofie und Jan.
Genau. In Margareta Sofies Leben ereignen sich plötzlich merkwürdige Dinge, die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen. In der Lübecker Psychiatrie lernt Sofie Jan kennen. Der junge Mann ist offensichtlich verrückt, erzählt ihr abgedrehte Geschichten und besucht sie jeden Tag auf ihrem Zimmer. Er ist für sie da und hilft ihr klarzukommen. Mit der Zeit fasst sie Vertrauen zu ihm und er zeigt ihr, dass es in dieser Welt noch viel mehr gibt, als sie bisher für möglich gehalten hat. Die beiden verlieben sich ineinander.
Zwischen ihnen soll es ja heftig knistern.
Das tut es. Die Anziehungskraft zwischen Verliebten finde ich spannend. Das ist ein zentrales Thema in all meinen Romanen und sorgt für prickelnde Szenen, wobei ich vor dem Akt ausblende. Ich möchte, dass Raum für Fantasie bleibt. Jan und Sofie ist es verboten, zusammen zu sein, aber das ändert nichts an ihren Gefühlen. Die beiden haben es echt nicht leicht.
 
Oje, eine verbotene Liebe! Geht das gut aus?
Meine Bücher haben immer ein Happy End, irgendwie zumindest. (zwinkert). Ich mag keine Cliffhanger, darum sind meine Bücher lang (500 bis 650 Seiten) und haben ein richtiges Ende.
 
Was gehört für dich noch zu einem guten Buch?
Starke Charaktere. Ich mag keine hilflosen Mäuschen, die sich selbst kleinmachen. Und auch keine männlichen Superhelden ohne jeden Makel. Jeder hat Stärken und Schwächen. Sofie steht mit beiden Beinen im Leben und weiß, was sie kann. Und Jan ist zwar ein echter Gentleman, aber er hat auch seine Macken.
 
Was noch?
Eine stimmige Hintergrundgeschichte und Humor! Ich lache gern, auch beim Schreiben. Im Zauber des Phönix ist Bill der heimliche Liebling meiner Fans. Mit seiner spontanen Art hat der weiße Drache allerdings nicht nur für Situationskomik gesorgt, sondern auch die Planung einiger Szenen über den Haufen geworfen. Meine Cheflektorin hat nicht nur einmal gefragt, wie ich aus der Nummer wieder rauskommen will.
 
Und? Wie bist du rausgekommen?
Magie! (lacht) Nein, im Ernst: Magie hilft, aber trotz allem müssen sich die Figuren so verhalten, wie es ihrem Naturell entspricht. Sonst wären sie nicht authentisch. Manchmal entwickelt sich eine Handlung anders, als ursprünglich beabsichtigt. Darin liegt für mich der Reiz des Schreibens: Die Geschichte ist lebendig schreibt sich quasi selbst.
 
Welches ist dein Lieblingszitat aus „Der Zauber des Phönix“?
Ach, da gäbe es einige. Muss ich mich entscheiden?
Ja bitte.
Also gut. Ich mag Jans spitzbübische Art, als er sagt:
„Bestechung? Was kennst du bloß für garstige Worte, Sofie! Wir haben die Umweltschützer nicht gekauft. Wir haben sie lediglich finanziell in die Lage versetzt, sich an anderer Stelle zu engagieren.“
Wenn ich es recht bedenke, ist Jan in Wahrheit kein Gentleman, sondern eher ein Bagalut (norddeutsch für Radaubruder).
 
Vielen Dank fürs Interview, Johanna.
 
eBook: 
www.amazon.de/dp/B01BMVK7Q2
Taschenbuch: 
http://www.amazon.de/Nebelsphaere-Phoenix-Luebeck-Reihe-JohannaBenden/dp/1523852836
 
www.johanna-benden.de

Autorenvorstellung Ole Roelof Börgdahl

 

 

Ole Roelof Börgdahl liebt Dokumentarfilme und verfolgt sehr interessiert die Deutsche Fußball Bundesliga, ohne einen bestimmten Verein zu favorisieren. Bei klassischer Musik kann er sich am besten entspannen, aber er liebt auch die Songs von Amy Macdonald, Dolores O’Riordan und Adele. Das Lesen ist für Ole R. Börgdahl ein wichtiges Element des Schreibens. Auf die Frage nach seinen Lieblingsbüchern, antwortete er: „Ich habe keine Lieblingsbücher, ich kann aber Bücher nennen, die mich beeindruckt haben. Hierzu gehören die 20 Bände des Zyklus Rougon-Macquart von Émile Zola und Suite Francaise von Irène Némirovsky. Bei Zola gefällt mir die reiche Sprache, bei Suite Francaise hat mich neben den Geschichten im Buch auch die Geschichte des Buches und das Schicksal von Irène Némirovsky bewegt.“

 

 Interview


1. Seit wann schreibst du?

Ich schreibe seit etwa zehn Jahren. Die Idee zu einer Geschichte hat mich veranlasst, mehr daraus zu machen. Ich habe die Handlung weiter entwickelt, Recherchen angestellt, Überarbeitungen der Story vorgenommen und schließlich zu schreiben begonnen. Das Wichtigste bei dem ersten Buch-Projekt ist es, dass man dran bleibt und es beendet. Das gilt übrigens auch für alle nachfolgenden Buch-Projekte.

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2. Warum veröffentlichst du „nur“ per E-Book?

Ich habe einige Möglichkeiten zur Veröffentlichung meiner Bücher geprüft und mich für die Self-Publishing-Plattform der Verlagsgruppe Droemer Knaur entschieden. Hier werden meine Bücher bei vielen Online-Händlern vertrieben, aber eben nur als eBooks.

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3. Die Geschichte rund um Yvette Jasoline ist eine Trilogie. Wie ist die Idee entstanden?

Es war anfangs nicht als Trilogie geplant. In meinem Roman „Fälschung“ führt das Schicksal der französischen Familie Jasoline zur Auflösung des Rätsels. Für mich blieb die Frage offen, wer die Jasolines waren? Diese Frage wollte ich unbedingt beantworten und so sind die beiden Tagebuchromane „Ströme meines Ozeans“ und „Zwischen meinen Inseln“ entstanden.

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4. In „Ströme meines Ozeans“ kommen zahlreiche historische Personen und Ereignisse vor (z. B. Eiffelturm-Bau, Attentate, Lindbergh-Baby, Kriegsausbrüche, Chevalier, Piaf, de Gaulle etc.). Wie schwer war es, all diese Ereignisse, Geschehnisse und Personen in deinen Roman hineinzubauen. 

Die Tagebuchromane spielen in den Jahren zwischen 1890 und 1961. Was für uns heute Geschichte ist, war für meine Protagonisten die Gegenwart, die sie entweder selbst erlebt haben, oder über die sie gelesen oder gehört haben, weil es für sie das Zeitgeschehen war.  Ich habe zunächst einmal systematisch Fakten historischer Ereignisse gesammelt, oft Dinge, die heute nicht mehr ganz so bekannt sind. Ich habe lange überlegt, welche Ereignisse Yvette wohl in ihrem Tagebuch erwähnen würde und auch wie sie es schreiben würde. Und ich habe einige Ereignisse ausgewählt, die Yvette als Zeitzeugin selbst erlebt haben konnte. Es war eine Menge Arbeit. Ich musste viel lesen, viel recherchieren, aber ich habe auch einiges Neues entdeckt, das ich dem Leser weitergegeben habe. Im Vordergrund der Handlung steht aber immer das Leben der Familie Jasoline und nicht die Weltgeschichte.

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5. Das Bild von Gauguin erzählt quasi eine Geschichte. Wie sehr hast du dich mit dem Impressionisten beschäftigt? 

Ich habe sehr viel über Gauguin gelesen, Biografien, Romane, Kunstzeitschriften. Für die Tagebuchromane waren allerdings Gauguins Briefe an seinen Freund George-Daniel de Monfreid sehr aufschlussreich, weil Gauguin darin genau das beschreibt, was auch Yvette auf Tahiti oder den Marquesas-Inseln erlebt und gesehen haben muss. Eine weitere interessante Quelle sind Gauguins Lebenserinnerungen. Das Manuskript zu „Vorher und Nachher“ wurde nach Gauguins Tod in der Hütte auf Hiva Oa gefunden und ist später in der unfertigen Rohfassung veröffentlicht worden. Recherchen sind sehr wichtig für mich. Ich sage immer, dass ich für eine geschriebene Seite mindestens hundert Seiten lesen muss. Das gilt natürlich nicht für jedes Buch-Projekt, aber bestimmt immer für einen Historischen Roman.

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6. Braucht der Leser geschichtliche oder historische Vorkenntnisse um sich an deinen Roman zu wagen?

Ich denke, das ist nicht notwendig. Viele historische Ereignisse reiße ich nur an, Yvette ist schließlich keine Geschichtsprofessorin, sondern Zeitzeugin. Ich gehe nicht immer ins Detail und dennoch erfährt der Leser alles Wichtige. Wer mehr wissen will, den möchte ich ermuntern, den Dingen selbst noch einmal nachzugehen. Das mache ich selbst sehr gerne, wenn ich historische Romane lese.

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7. Wie hast du „aussortiert“? Der Familie Jasoline (keine Namen, sonst würde ich Spoilern) begegnen in diesem Roman zahlreiche Personen. Wie hast du entschieden, wer hineinkommt und wer nicht?

Auf unserem Weg durchs Leben begegnen wir vielen Menschen, weil wir mit ihnen arbeiten, bei ihnen einkaufen, weil wir mit ihnen verwandt sind und so weiter. Zu jeder Geschichte, die man erlebt, gibt es auch Menschen, mit denen man sie erlebt. So habe ich es Yvette auch ergehen lassen. Und so sind einige Personen zusammengekommen. Aber keine Angst, es gibt am Ende des Buches ein Personenverzeichnis. Ein kleiner Tipp: In vielen eBook-Readern kann man sich das Personenverzeichnis als Lesezeichen abspeichern und dann bei Bedarf springen.

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8. Warum hast du dich für die Tagebuch-Form entschieden?

Ich habe zunächst mit der Roman-Form begonnen. Das gefiel mir aber nicht so sehr und so habe ich die Tagebuch-Form ausprobiert. Hier konnte ich die zahlreichen Lebensereignisse viel besser beschreiben. Ein Tagebucheintrag braucht zum Beispiel keine Einleitung, man legt einfach los und jeder weiß nach wenigen Zeilen, worum es geht. So bin ich bei der Tagebuch- Form geblieben.

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9. Paris, London, Liverpool, Allaire, Tahiti usw. – Wo hat Ole R. Börgdahl persönlich recherchiert?

Nirgends, was nicht heißt, dass ich diese Orte nicht kenne. Ich konnte dort aber nicht recherchieren, weil die Tagebuchromane in der Vergangenheit spielen. Papeete auf Tahiti sieht heute anders aus, als zu Gauguins und Yvettes Zeiten. Paris und London haben heute wahrscheinlich ein ganz anderes Flair, als zu Beginn des 20.-Jahrhunderts. Andere Orte habe ich mir aber auch so geschaffen, wie ich sie brauchte, aber nur dort, wo es auch möglich war.

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10. In Teil 3 (Zwischen meinen Inseln) geht es um die Marquesas. Woher dieses Wissen?

Diese kleine Inselgruppe mitten im Pazifik wird häufig vergessen. Ich bin zunächst Gauguins Spuren gefolgt. Dann bin ich auf weitere Persönlichkeiten gestoßen, die eine Beziehung zu den Marquesas hatten: Thor Heyerdahl, Jacques Brel, Robert Louis Stevenson, Herman Melville, Jack London. Der belgische  Chansonnier Jacques Brel hat den Marquesas sein letztes Album gewidmet. Er und Paul Gauguin sind beide auf der Insel Hiva Oa auf dem Friedhof von Atuona begraben. Wer die Inselwelt entdecken will, dem empfehle ich eine Fahrt auf der Aranui, die von Tahiti startet und die Marquesas mit Waren versorgt. Sie nehmen auch Passagiere mit.

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11. Tahiti, Australien, Neuseeland – in Teil 3 geht es auf die andere Seite der Welt. Warst du schon an diesen Orten?

Vielleicht! So etwas würde ich dem Leser aber niemals verraten, Entschuldigung, denn ich schreibe auch über Orte, an denen ich noch nie gewesen bin. So etwas ist möglich, heute mehr als früher. Im Internet ist fast jeder Ort der Welt beschrieben und bebildert. Der persönliche Eindruck eines Ortes reicht meistens nicht aus, um ihn in einen Roman zu übernehmen. Ich lese sehr gerne Reiseberichte oder studiere Fotografien oder sehe mir Filme an. Bei historischen Romanen ist man zum Beispiel fast ausschließlich auf alte Fotografien angewiesen.

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12. Woher diese Sehnsucht nach so fernen Orten?

Es ist richtig, in „Ströme meines Ozeans“ und „Zwischen meinen Inseln“ bin ich zu fernen Orten aufgebrochen. Daran ist aber Gauguin Schuld. Wäre er in Pont-Aven oder Arles geblieben hätte die Geschichte wo anders gespielt. Oder ich hätte sie gar nicht geschrieben. In anderen Romanen bin ich nicht ganz so weit gereist. Der Kriegsroman „Faro“ spielt hauptsächlich auf Gran Canaria. Meine drei Tillman-Halls-Krimis habe ich sogar in Hamburg angesiedelt. Aber es stimmt, ferne Orte faszinieren mich, wie wohl jeden von uns.

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13Was bedeutet das R.?

Das R steht für Roelof. Das entspricht im Deutschen dem Namen Rudolf, aber wir sollten es bei dem R belassen.

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14. Du bist großer Emilé Zola-Fan. Im 3ten Teil hast du ihm eine ziemlich große Rolle zugeschrieben. Was liegt dir so an Zola?

Oh, ist das so? Das war mir gar nicht aufgefallen. Vielleicht habe ich das gemacht, weil ich es geschafft habe, alle zwanzig Bände des Rougon-Marcquart zu lesen. Zola ist für die Familie Jasoline aber auch Gegenwartsliteratur. Dann hat sich Zola auch in die Dreyfus-Affäre eingemischt, die Yvette mit einigen emotionalen Tagebucheinträgen erwähnt. Darüber hinaus mag ich Zolas beschreibenden Stil. Im „Bauch von Paris“ wandelt man mit ihm durch die Markthallen, nimmt Gerüche wahr oder sieht die bunten Farben an den Blumenständen. Darüber hinaus hat Vincent van Gogh auf mindestens zwei seiner Stillleben Zolas Bücher verewigt. So liegt zum Beispiel auf dem Blumenbild Oleander von 1888 ein stark gelesenes Exemplar von „Die Freude am Leben“ neben einer Vase mit Blumen.

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15. Gibt es ein Wiedersehen mit der Familie Jasoline?

Nein! Wer die Romane gelesen hat, wird wissen, warum ich das so sicher sagen kann.

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16. Auf was dürfen sich die Leser als Nächstes freuen?

Ich habe immer einige Projekte im Kopf und ich habe genau ein Buch-Projekt, an dem ich aktuell arbeite. Ich habe aber auch ein Prinzip: Erst wenn ein Buch fertig ist, ganz fertig, spreche ich darüber. Ich bitte, dies zu entschuldigen.

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Vielen Dank für das Interview!

 

Hier geht es zu den Büchern:  https://boergdahl.wordpress.com/bucher/

Donnerstag, 18. August 2016

Mottoboxen

Mottoboxen

Die Mottoboxen sollen dazu dienen, dem Leser eine Freude zu bereiten, indem er eine Überraschungsbox erhält und vielleicht so auch mal an Bücher kommt, die er sonst nicht gesehen hätte.
Den Autoren/ Verlagen sollen sie viel Werbung einbringen, damit ihre Reichweite erweitert wird.
Was befindet sich in den Mottoboxen?
- IMMER zwei Bücher des Mottos/ Genres, welches gewählt werden kann 
- Bücher von Selfpublisher und Verlage, die mit BooksGarden zusammenarbeiten
- Giveaways der Verlage und Autoren, die uns diese für die Boxen zur Verfügung stellen
- Nette Überraschungen als Beigabe, die wir nach dem Motto der Box wählen (Süßigkeiten, Tee, etc.)
Die BooksGarden Mottoboxen werden 30,00 Euro inkl. Versand kosten. Wir werden sie erstmalig Anfang September 2016 starten und sind guter Dinge, dass wir sie dann regelmäßig anbieten können.
BooksGarden MottoBoxen

Erotik
Liebe
Thriller/ Krimi
Horror
Fantasy
Gemischt (hier wird von uns ein GenreMix stattfinden)



Häufig gestellte Fragen zu den Boxen


Gibt es die Mottoboxen im ABO?
- sie werden in regelmäßigen Abständen angeboten, jedoch nicht als ABO.
Was befindet sich in den Mottoboxen?
- man kann sich  zwischen dem Genre Liebe, Erotik, Thriller, Fantasy und Co. entscheiden, doch soll es eine Überraschungsbox bleiben , weshalb wir keine Information über den Inhalt verraten.
Wird es Mängelexemplare in den Mottoboxen geben?
- NEIN, es werden keine Mängelexemplare in den Boxen sein.
Sind die Bücher in den Mottoboxen signiert?
- sicherlich wird es auch das ein oder andere signierte Buch in der Mottobox geben.
Bekommt jeder, der eine Mottobox bestellt, den gleichen Inhalt?
- es wird nicht in jeder Box der gleiche Inhalt sein.
Werden die Mottoboxen auch in Österreich und in der Schweiz angeboten?
- Versand erst einmal NUR innerhalb Deutschland!
Haben wir die Möglichkeit etwas zu tauschen, was wir schon besitzen sollten?
- Ja! Wir haben extra für euch eine Mottobox-Tauschbörse auf Facebook eingerichtet.

 
Hier geht es zur Angebotsseite

Mittwoch, 3. August 2016

+++ GEWINN +++

Wir verlosen diese prall gefüllte BOX an einen von euch....



Was ihr tun müsst? Ganz einfach teilt diesen Beitrag so oft ihr könnt, werdet Follower unseres BLOGS und springt somit in den Lostopf!

Ausgelost wird am 31.08.2016 und der Gewinner wird am 01.09.2016 von uns bekannt gegeben.

Autorenvorstellung Simone Weber









Über mich: Schon zu meiner Schulzeit schrieb ich an ersten Kurzgeschichten, die ich mit dem älter werden zuerst belächelte und als Kinderspielerei abtat. Allerdings sammelten sich mit den Jahren immer mehr Geschichten in meinem Kopf, die nach außen drängten, bis mir schließlich nichts anderes übrig blieb, als nach Papier und Stift zu greifen. Letztlich war der Ehrgeiz geboren. Mittlerweile bin ich verheiratet und habe zwei Kinder, wodurch ich das Schreiben erneut eine längere Zeit auf Eis legen musste. Als freiberufliche Autorin und Texterin arbeite ich jetzt wieder an weiteren Manuskripten und Kurzgeschichten.


Flop & Shaten
Die sympathischen Hauptfiguren, der Zaubertroll Flop und die Elfe Shaten, schließen sich zusammen, um ihre Welt zu retten. Viele gutherzige Freunde schließen sich auf ihrem langen Weg an. Doch werden sich die Freunde letztlich gegen die bösen Zauberwächter wirklich behaupten können?




Das verwünschte Känguru
Das junge Känguru Doob ist auf Erkundung seiner Umgebung, als es hungrig wird. Bald trifft Doob auf einen Norbit, der ihn in den Garten des Königs einlädt. Die Pflanze, von der das Känguru dann frisst, ist allerdings so knapp, dass sie den Norbits vorbehalten und für alle anderen Tiere verboten ist. Niemand glaubt ihm, dass der Norbit ihm die Pflanze angeboten und er nur deshalb davon gefressen hat. Zur Strafe wird Doob von dem König in die Menschenwelt verwünscht und zu seinem Entsetzen in eine Fledermaus verwandelt. Als die kleine Lilly ihn findet und bei sich aufnimmt, ahnen beide noch nicht, welches Abenteuer für sie damit begonnen hat.






A. Pulle wacht eines Tages in einer fremden Wohnung auf. Nach kurzer Zeit stellt er fest, dass die Umgebung nicht ganz so fremd ist, wie er anfangs geglaubt hat. Der Bewohner, Herr Zecher, ist Alkoholiker und sehr rabiat im Umgang mit A. Pulle. Als er von Herrn Zecher in einen Getränkemarkt geschleift wird, stellt A. Pulle zu seinem entsetzen fest, dass …

Langeweile ist anstrengend
Eine Geschichte darüber wie anstrengend es ein kann, wenn man gelangweilt ist. Wolfgangs Leben ist uninteressant und langweilig. Es handelt sich um ein Wochenende, dass wir gemeinsam mit Wolfgang verbringen möchten. Wir wollen ihm zuschauen, wie er drei seiner Tage verbringt ohne etwas zu tun und es doch schafft am darauffolgenden Montag seine Umgebung völlig in Aufruhr zu bringen,... Wie es weiter geht? Lesen Sie selbst.